Herzlichen Dank für die Unterstützung.

Mit 4790 Stimmen landete ich auf dem zweiten Ersatzplatz.

Ich politisiere weiter im Berner Stadtrat. Auf kantonaler Ebene wären das meine Schwerpunkte:

Bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum schaffen:

In der Stadt wohnen ist attraktiv und ökologisch sinnvoll. Mit meiner Familie wohne ich in der autofreien und energetisch vorbildlichen Siedlung Burgunder in Bümpliz Süd. Wir brauchen im ganzen Kanton solche sozial und ökologisch zukunftsweisende Siedlungen!

Kulturland schützen, Zersiedelung stoppen:

Dank der Initiative der Grünen wurde der Kulturlandschutz im neuen kantonalen Baugesetz mit griffigen Massnahmen verankert. Kulturland schützen heisst Innenentwicklung statt Zersiedelung. Die Stadt Bern zeigt es mit der Entwicklung der Areale Warmbächliweg, Mittel- und Viererfeld sowie Gaswerkareal vor.

Vortritt für den Fuss- und Veloverkehr:

In der Stadt Bern fördern wir konsequent den stadtverträglichen Verkehr. Der motorisierte Verkehr wird auf den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr verlagert.  Begegnungszonen erhöhen die Aufenthaltsqualität und Sicherheit und reduzieren den Lärm. Im Kanton Bern werden dagegen neue Strassen durch sensible Landschaften gebaut (Umfahrungsstrasse Aarwangen). Neue Strassen sorgen für mehr Verkehr! Wir Grüne stellen die weichen für die sanfte Mobilität im Kanton.

Einheimische Erneuerbare statt Öl und Gas von Putin:

Voraussichtlich im März 2018 verabschiedet der Grosse Rat das neue Energiegesetz. Aus grüner Sicht ist das ein Schritt in die richtige Richtung, aber auch ein Kompromiss. Die Grünen hätten sich strengere Standards gewünscht. Es ist heute möglich, Gebäude mit null Energieverbrauch oder sogar Plus-Energiehäuser zu bauen. Mit gut gedämmten Häuser und der Förderung von einheimischer erneuerbarer Energie stärken wir die lokale Wirtschaft. Es liegen keine Fehlinvestitionen in Öl- und Gasheizungen oder schlecht gedämmte Häuser mehr drin, um die in Paris beschlossenen Klimaziele zu erreichen.

Vorwärts mit der Vereinbarung von Familie und Beruf:

Glücklicherweise haben wir für unseren Sohn in der Stadt Bern rasch einen Kitaplatz gefunden. Die Schweiz ist aber gegenüber Skandinavien immer noch ein Entwicklungsland was die Kinderbetreuung angeht. Diese muss sich auch im ganzen Kanton Bern ändern. Der Ausbau der Kinderbetreuung (Kitaplätze, Ganztagesschulen) gewährleistet, dass Chancengleichheit nicht nur Theorie bleibt.